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Südlich
des Südens, wo das Schweigen regiert, überrascht uns das Majestätische
und die Stärke der Natur. Endlos folgen sich Pampas, Gebirge, Seeen,
Flüsse, Wälder, die bis ans Wasser reichen, Inseln, Fjorde und
Gletscher, die von den grossen Eisfeldern kommen . Hier stürzen die
Eismassen der Gletscher geräuschvoll ins Meer. Und Chile ist zum Grossteil
vom Mas-sentourismus verschont." Mit diesen glasklaren Sätzen ist
der Süden Patagoniens in einem Prospekt beschrieben.
Und tatsächlich
es ist so. Man muss es erleben, sehen, fühlen , hören. Ich hatte
das Glück, mit einigen Individual-Reisenden (6 Personen) nach Chile
zu reisen. Aus Golling waren wir drei-Ekkehard und Hermanna Bader und ich.
Ausgezeicchnet organisiert wurde die
Reise vom Abflug München bis zur Wiederkehr nach 18 Tagen von: Hannes Schönauer-
einem jungen Gollinger, der in Chile lebt.
Wir flogen München-Madrid-Santiago.
Dort wurden wir von Hannes empfangen. Es folgte eine Rundreise durch die
Hauptstadt Chiles, Santiago. Alles grünt und blüht. Sommerliche
Temperaturen. Es ist Frühling. Nächster Tag Abflug Richtung Süden
nach Temuco. Die Anden unter uns.
Gewaltig und beeindruckend. Mit
dem Auto weiter nach Pucon - Villarica - See und Vulkan Villarica. Einige
von uns "eroberten" den tiefverschneiten Vulkan mit Schiern. Besonders
be-eindruckend der Besuch des Nationalparks Huerquehue und die Wanderung
durch die faszinierenden und einzigartigen Araucarienwälder. Die Bäume
werden 50 m und höher und über 1000 Jahre alt. Das war Urwald
mit Bambus im Schnee.
Daraufhin erfreuten
wir uns beim Bad in den ca.35 Grad warmen Natur-Thermen-Quellen.Wohltuend
nach der Kälte.
Weiterfahrt auf der
Panamericana nach Puerto Varas. Wir besuchen dort die Wasserfälle
Petrohue - Wassermasesn drücken sich durch Lavagestein, wandern im
schneefreien Gebiet bis zur Schneegrenze zum Vulkan Osorno. Und überall,
auch auf den steilsten
Felswänden, leuchtet der Ginster in seinem schönsten
Gelb entgegen. Alle Tage wieder wunderbare Erlebnisse und immer denkt man,
es gäbe keine Steigerung mehr. Und doch, es gibt sie, wenn ich nur
an den Blick auf den dunkelblauen Llanquihue-See (Grösse Bodensee)
denke und daran, wo sich Horizont und Pazific treffen.
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Von Puerto Montt fliegen
wir mit der chilenischen Fluggesellschaft LanChile (bestens!) nach
Punta Arenas. Mit Blick über die faszinierende Andencordillera. Flug
über das nördliche und südliche Gletschergebiet (drittgrösste
Wasserre- serven der Welt!) Gigantische Gletscher-und Vulkanwelt. Punta
Arenas, Hauptstadt der 12.Region mit 120.000 Einwohnern
(Magellanes und Chilenische
Antartktis). Autofahrt durch die unendliche Weite der patagonischen
Pampa (Trocken-steppe) nach Puerto Natales (Hafenstadt). Zur glückvollen
Ergänzung am Abend: Wanderung am Fjorde Ultima Esperanza (Fjorde der
letzten Hoffnung) mit patagonischem Sonnenuntergang - von unbeschreiblicher
Schönheit.
Man muss ihn erlebt
haben. Natürlich auch etwas für das leibliche Wohl : Den typischen
Cordero al Palo (patagonischer Lammbraten).
Hier möchte ich
darauf hinweisen, dass die Verpflegung ausgezeichnet ist. Bier vom Fass
(Austral) und Pisco sauer,ein sehr wohl schmeckendes alkohol.Getränk,
sind bestens. Und die Weinkenner waren dort von der Qualität hellauf
begeistert.
Eine fast stürmische aber interessante Schifffahrt
vom Fjord der letzten Hoffnung - der patagonische Wind ließ uns mit
Deutlichkeit wissen wo wir uns befinden- zu den Gletschern Serano und
Balmaceda.
Anorak, Haube und Handschuhe
waren unbedingt angebracht. Kondore (riesige Geier Südamerikas) ziehen
ihre Bahnen durch die Lüfte.Guanakos überall. Wir besuchen
einen der schönsten Nationalparks Südamerika -Torres del Paine-
und sind tief beeindruckt von der artenreichen Flora und Fauna. Vielstündige
Fahrt auf Schotterstrasse nach Argentinien -El Calafate. Vor dort weiter
nach El Chalten zum "Berg der Berge", dem Fiz Roy. Jedem begeisterten Bergsteiger
wird die-
ser Name viel, ja sehr
viel sagen. Hat er sich vorher verhüllt, zeigt er sich dann in seiner
ganzen gewaltigen Schönheit.
Wir erleben abermals
das faszinierende Farbenspiel eines Sonnenunterganges. Einfach traumhaft!
Rückfahrt nach Chile
mit Besuch einer
Pinguinkolonie.
Unsere Reise -sie fand
im November statt (Chile Frühjahr)- geht dem Ende zu. Rückflug
von Punta Arenas nach Santiago.
Dort Frühlingsstimmung
mit herrlich warmen Temperaturen. Und doch: Christbäume auf Plätzen
und in Auslagen. Für uns doch etwas ungewohnt.
Letzte Übernachtung
in Santiago. Abflug nach Europa. 12 Stunden bis Madrid.
Es war eine wunderbare,
eine interessante und sorgenfreie Reise.
Hannes führte uns zu den
schönsten Plätzen Patagoniens und umsorgte uns von morgens bis
abends. Für INDIVIDUALISTEN ist eine Reise mit Hannes sehr zu empfehlen.
Auskünfte über solche Individualreisen erteilt er selbst über:
e-mail: info@montanamarchile.com
oder Josef Lechner,Golling, Tel & Fax 06244-4137-e-mail:josef.lechner@i-one.at
Bis zum nächsten
Mal. Da werde ich wieder in der Heimat wandern.

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